Der letzte Tag der Reise

Na gut, der letzte Tag ist morgen, aber mit dem zum Flughafen fahren und so zählt der Tag nicht so richtig.

Ich konnte wieder verhältnismäßig lange schlafen, halb neun zeigte der Wecker. Von wegen Schlaflos in Seattle 🤗

Beim Frühstück hab ich schon gesehen, dass der Himmel blau war. Also fragte ich Maps nach der Route zum Kerry Park. Ach, die zwei Kilometer sind ein Klacks dachte ich mir, wieder nicht mit dem Gedanken an Maps und Berge… Das sollte sich heute wieder mal rächen.

Frohen Mutes ging ich also los. Die Sicht war heute super, das merkte ich schon in der Ebene. Und dann kam das…

Ich weiß nicht, ob man es sieht, aber von den zwei Kilometern geht einer recht üppig Berg hoch.

Aber das, was einen dann im Kerry Park erwartet, wenn man denn dann wieder Luft hat, ist atemberaubend!

Man hat von dort oben einen wundervollen Blick auf die Stadt und den Berg im Hintergrund, den Mount Rainier. Ein ca. 4400 Meter hoher Vulkan Riese der Kaskadenkette.

Nachdem ich wie Reinhold Messner die Queen Anne Straße hoch bin, musste ich auch wieder runter. Die vielen Menschen in dem Park erleichtern mir den Abstieg etwas.

Mein Mittagessen hatte ich mir jetzt redlich verdient. Allerdings war es gar nicht so einfach etwas zu finden. Sonntags wird in Seattle scheinbar erst später gegessen. Nachdem ich einen kleinen Kaffee samt Keks hatte, bin ich dann bei Subway eingekehrt. Mir war im Anschluss nach einem kleinen Päuschen. Gut, daraus wurde dann ein kleines Mittagsschläfchen 🤗

Frisch und munter bin ich im Anschluss wieder los gezogen.

Ich wollte ins Aquarium, als ich allerdings fertig mit bummeln war hatte es schon zu. Auch die Fische wollen wohl am Sonntag Nachmittag ihre Ruhe haben.

Also bin ich wieder ins Hotel und habe meinen Koffer gepackt. Himmel, es ist gut, dass ich heim fliege. Die Waage sagt jetzt 22,5 Kilo und das ein oder andere muss hier bleiben.

Eins fehlte mir noch in Seattle. Die Stadt bei Nacht. Gut, um neun ist es noch nicht so wirklich Nacht, aber ich belohte mich nach der Aktion Koffer mit einem erneuten Besuch auf der Spaceneedle.

Man merkt, dass ich eine Weile oben war, es wurde immer dunkler in der Stadt. Und auch von außen sah die Nadel ganz schick aus 😉

Nun liege ich im Bett, es ist gleich elf und der Zähler sagt 18 Kilometer. Das wird sich in der nächsten Zeit wohl wieder etwas ändern, auch wenn ein gewisser jemand mich den Herkules von unten nach oben hoch jagen möchte 😉

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